Meereschutzstadt Kiel: Deine Meinung, Ideen und Wünsche

Unsere Meeresschutzstadt braucht deine Ideen: Was sind deine Wünsche, Ideen und Erwartungen an Kiel als Meeresschutzstadt? Was findest du schon jetzt gut? Was optimierungswürdig? Und was fehlt dir bisher komplett? Wie schaffen wir Kieler*innen es, gemeinsam mit Politik und Verwaltung, NGOs und Bildungseinrichtungen, dass “Meeresschutzstadt” nicht ein schön klingender Begriff ohne Mission bleibt, sondern auf allen Ebenen der Beteiligung mit Ideen, Taten und Verantwortung zum Leben erweckt wird,  gar unser Alltag wird? Wir werden sämtliche Stimmen sammeln, ordnen, für die Öffentlichkeit visualisieren und mit Entscheidungsträger*innen teilen.

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3 Kommentare
  1. Mintrop Annette sagte:

    Als ehemalige Mitarbeiterin der Meereskunde habe ich folgendes Thema, um das man sich kümmern könnte:

    – 4,5 Billionen jährlich weggeworfener Kippen landen an unsere Strände, ins Meer, in die Tiere und somit Giftstoffe in unsere Lebensmittel etc

    – Allein im Süßwasser dauert es 15 Jahre, bis sie vollständig zerfallen, Meeresschutzorganisationen gehen sogar von bis zu 400 Jahren aus. Bei jährlich 4,5 Billionen (4.500.000.000.000!) neuen Zigarettenstummeln summiert sich das zu unvorstellbaren Summen an Schadstoffen, die auf unsere Umwelt einwirken.

    Vorschlag:
    – Kinder aufklären z.B. durch Projekte, wie alte graue Mülleimer anmalen für die Sichtbarkeit Aller

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  2. Markus sagte:

    Sporttaucher aus Kiel Holtenau.
    Über einen zeitgemäßen, engmaschigen, dicht getakteten und bezahlbaren ÖPNV an Land und auf dem Wasser als echte Alternative zum privaten Pkw, Regelungen zur Eindämmungen des irrwitzigen Kreuzfahrtwahns und ein gutes, sicheres Fahrradwegenetz wird ja bereits breit in der Öffentlichkeit und der Bürgerschaft diskutiert, daher hier nur Eindrücke aus dem direkten täglichen Umfeld und Erleben des Autors:
    An Stränden und Uferzonen sammeln sich ungeheure Mengen an Konsummüll; zum einen, weil es an Entsorgungsmöglichkeiten fehlt, zum Anderen, weil es den Nutzer*innen, insbesondere, aber nicht ausschließlich, Tourist*innen, Badegästen und Freizeitangler*innen, an einem entsprechenden Bewusstsein zu fehlen scheint. Selbst an vergleichsweise gut mit Mülleimern bestückte Strände (z. B. Schilksee) lassen sich nach einem Badewochenende große Mengen Zigarettenkippen, Kronkorken, Snackverpackungen und Einweg-Getränkebecher aus dem Sand sammeln. An weniger gut ausgestatteten Stränden ist die Müllmenge entsprechend größer. Es müssen also einerseits mehr Mülleimer (Festivaltonnen zu Zeiten besonders intensiver Nutzung) bereitgestellt werden, andererseits braucht es eine Sensibilisierung der Menschen durch Aufklärung über die Schäden, die ihr Verhalten anrichten kann.
    Die Ufer des NOK sind vom Schleusenvorfeld bis zur Levensauer Hochbrücke (und darüber hinaus?) mit Angler*innen dicht gepackt, und das nicht nur zu Zeiten des Heringszuges. Auf der gesamten Strecke finden sich beiderseits nahezu keine Mülleimer und die Angelnden entsorgen Zigaretten, Bierflaschen und -dosen inkl. der Verschlüsse, Angelleinen, Köderreste (Kunstköder) und deren Verpackungen sowie weiteres Einweg-Zubehör (Knicklichter, Batterien) in großer Menge entweder direkt in den Kanal oder achtlos in die Uferböschung und auf die Wege. Der direkte Eintrag in die Gewässer durch Verlust von Material (Blei, Köder, Leinen, Haken) ist dabei nicht einmal mitbedacht, kann aber an anderen Orten bei Tauchgängen besichtigt werden (z. B. am Leuchtturm Bülk) und ist erheblich. Eine Landeshaupt- und Meeresschutzstadt Kiel darf sich nicht mit dem Verweis auf die Zuständigkeit des Bundes für diese Bundeswasserstraße aus der Verantwortung ziehen und darauf hinweisen, dass die Nutzung der Wirtschaftswege nur geduldet und daher keine öffentliche Infrastruktur bereitgestellt wird. Auch hier müssen Entsorgungsmöglichkeiten geschaffen und Aufklärung geleistet werden (vielleicht auch Kontrollen durchgeführt und Bußgelder erhoben werden?).
    Dies sind nur zwei Beispiele von Orten und Begebenheiten, die nach Ansicht des Autors der Aufmerksamkeit einer Meeresschutzstadt bedürfen – zahlreiche weitere mögen Andere benennen.
    Solche Aufgaben allerdings weiterhin engagierten Anwohnern und Umweltschutzgruppen zu überlassen, wie es derzeit der Fall ist, steht einer Stadt, die sich ernsthaft Meeresschutzstadt nennen möchte, nicht gut zu Gesicht.

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